KONZEPT

 

Ein Paradies für Kinder

 

Die ASB-Hugenottenhofkita macht sich eine weltoffene, bilinguale englisch-deutsche sowie respektvolle Erziehung der Kinder zur Aufgabe. Gut ausgebildete und motivierte Pädagogen / Pädagoginnen und englische Muttersprachler begleiten die Kinder auf dem Weg zu selbstbewussten und liebesfähigen Persönlichkeiten, die sowohl Neugier, als auch Wertschätzung gegenüber den Menschen und der Umwelt entwickeln.

Die ASB-Hugenottenhofkita setzt auf die ganzheitliche Unterstützung der Kinder bei der kreativen Ausbildung ihrer persönlichen Interessen und Fähigkeiten in den sozialen, kognitiven und motorischen Bereichen.

 

Unsere pädagogischen Ziele sind die Förderung von Gesundheit, beispielsweise durch die regelmäßige Nutzung der kitaeigenen Sauna, eine gezielte Bewegungsförderung (u.a. Kinderturnen, Schwimmen und viele Aktivitäten an der frischen Luft auf dem kitaeigenen Gelände) und gesunde Ernährung, Wechsel von Lernphasen und Meditationsphasen, gezielte Sprachentwicklungsunterstützung sowie das Wecken von naturwissenschaftlicher Neugier in Spielen und Experimenten. Wir arbeiten in halboffener Gruppenarbeit. Damit ist sowohl das Bedürfnis der Kinder nach Wärme und Geborgenheit in der Gruppe mit festen Bezugspersonen gegeben, als auch ihre Freiheit zu individueller Zeitgestaltung, indem sie am Nachmittag zwischen mehreren angeleiteten Angeboten wählen können.

 

Besonders wichtig ist dem ASB die Förderung von Empathie und Hilfsbereitschaft. Das Projekt der Arbeiter-Samariter-Jugend Berlin „Rettungsschlümpfe“ wird von Anfang an in den Kitaalltag integriert. Dabei geht es konkret um das Versorgenlernen von kleineren Verletzungen und das Besprechen von Fragen wie „Warum blute ich?“ oder „Was genau ist denn eigentlich Blut?“ Die Ausbildung der Kinder zu Rettungsschlümpfen dient dazu, die eigenen Wahrnehmungen und Gefühle bei Verletzungen sowie Kompetenzen wie "ich kann helfen" zu entwickeln und zu stärken. "Helfen" wird spielerisch und ohne Angst gelernt und umgesetzt, denn "Helfen macht Spaß!"

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist den Erzieherinnen und Erziehern ein großes Anliegen. Neben regelmäßigen Gruppenabenden und persönlichen Gesprächen werden wir ein sogenanntes Elterncafé einrichten, um auch den gegenseitigen Austausch zu fördern. Die ASB-Hugenottenhofkita möchte ein Zentrum für die Bürgerinnen und Bürger in Französisch Buchholz werden und bürgerschaftliche Initiativen zur Entwicklung der Kinder auch über den Kitaalltag hinaus fördern. Dafür soll ein Förderverein gegründet werden, der sowohl die Aktivitäten der Eltern fördert und bündelt, als auch offen ist für Angebote von Bürgerinnen und Bürgern wie die Planung und Durchführung von Ferienfahrten, Ausflügen, Arbeitsgemeinschaften und Projekten.

Die Kita ist  von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und bietet 120 Kindern im Alter von 1-Schuleintritt 

 

 

Herausgeber:

Hugenottenhofkita Berlin

Hauptstr. 13 a

13127 Berlin

Tel: 030 – 200 46 533

 

Texte:

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hugenottenhofkita Berlin

 

Träger:

ASB Kinder- und Jugendhilfe gGmbH

Rudolfstr. 9

10245 Berlin

 

Betriebserlaubnis:

120 Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren

 

Öffnungszeiten:

6.00 – 18.00 Uhr

  

Schließzeiten:

Die Kita ist 25 Tage im Jahr geschlossen.

 

Inhalt:          

 

 1. Lage der Kita

 2. Räume und Außengelände

 3. Struktur der Kindergruppen

 4. Öffnungszeiten    

 5. Teamarbeit und Planung

 6. Unser pädagogischer Ansatz

 7. Bildungs- und Erziehungsverständnis

 8. Bildungsauftrag in der Kindertagesstätte

 9. Bildungs- und Erziehungsziele

 10. Rechte der Kinder

 11. Erziehungspartnerschaft – Eltern

 12. Tagesablauf

 13. Unser Team

 14. Hausordnung

Schlusswort

 

Lage der Kita:

Unsere Kindertagesstätte befindet sich am Rand eines Wohngebietes im grünen Herzen von Französisch Buchholz. Die Kita befindet sich im Hugenottenhof. Schon früher lebten Menschen verschiedener Nationalitäten in Französisch Buchholz, wie Bauern- und Gärtnerfamilien aus Frankreich. Man nannte sie die Hugenotten. Ab etwa 1750 bürgerte sich die Bezeichnung Französisch Buchholz ein. Das ehemalige Dorf wurde zu einem beliebten Ausflugsziel der Berliner Familien. Noch heute findet man hier in franz. Buchholz viele Grünflächen und Gärtnereien.

In unmittelbarer Nähe befinden sich:

•    Spielplätze,
•    Einkaufsmöglichkeiten,
•    Geldinstitute,
•    Apotheken
•    Begegnungsstätten
•    soz. Einrichtungen usw.

 

 

Mit der Tramlinie 50  (Haltestelle „Buchholz Kirche liegt in der Nähe) und dem Bus 154  (Haltestelle „Blankenfelder Weg“) ist unsere Kita schnell zu erreichen.

 

Räume und Außengelände:

Unsere neu errichteten Räume befinden sich direkt hinter der Sparkasse. Unser lichtdurchflutetes Haus besteht aus 2 Etagen.

Jeder der einzelnen Gruppenräume verfügt über ein Bad, ausgestattet mit:

•    Waschbecken
•    offene/ geschlossene Toiletten
•    Wickelauflagen
•    Duschen

Im Obergeschoss befinden sich weiterhin:

•    kleines Materiallager
•    Besucher-WC
•    Gummistiefelraum
•    eine Verteilerküche.

Die untere Etage besteht aus 6 Funktionsräumen:

•    Basisraum
•    Bauraum
•    Bewegungsraum
•    Atelier
•    Snoozleraum
•    Werkraum

Im Untergeschoß befinden sich weiterhin:

•    Sauna mit Duschbereich
•    Sehr geräumiges Bad
•    Personal-WC
•    ein Hygiene- päd. Lager
•    ein Werkzeuglager
•    ein Verteilerküche
•    Hauswirtschaftsraum

An unser Kita grenzt ein eingezäunter Garten, indem die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Ein ansprechender Holz- und Abenteuerspielplatz steht den Kinder, zur freien Verfügung.
Der Motorikgarten beinhaltet verschiedene Möglichkeiten zum Hangeln, balancieren, klettern, springen, schaukeln oder wippen. Mit verschiedenen Materialien können die Kinder ihre Kreativität ausleben, z. B. in der Konditorei.

 

Struktur der Kindergruppen

Zurzeit betreuen wir 120 Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren. Darunter befinden sich auch integrative Kinder. Diese können unsere Einrichtung halbtags bzw. ganztags besuchen.

 

Unsere Kinder werden in 5 Gruppen betreut:

 

                        Rote Gruppe

                        Gelbe Gruppe

                        Grüne Gruppe

                        Blaue Gruppe (unterteilt in einzelne Untergruppen)

                        Lila Gruppe

 

Die Gruppen werden von Erziehern , Auszubildenden, FSJ-ler und Muttersprachlern betreut. Zusätzlich arbeiten wir gern und viel mit Praktikanten zusammen.

 

 

Öffnungszeiten:

Die Kindertagesstätte hat von Montag bis Freitag von 6.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Wir haben im Jahr verteilt 25 Schließtage. Diese werden den Eltern bis zum November eines laufenden Jahres für das kommende Kalenderjahr mitgeteilt.

 

Teamarbeit

Teamarbeit heißt für uns, nicht nur miteinander zu kooperieren, sondern voneinander zu lernen und miteinander zu wachsen.

Die pädagogische Planung gliedert sich in Jahres-, Monats- und Wochenplanung. Dienstbesprechungen finden für das gesamte Haus alle 4 Wochen statt, außerdem finden in den Etagen 1x wöchentlich Kleinteambesprechungen statt. Hier werden die entsprechenden Planungsschritte besprochen.
Jährlich werden mit jedem Mitarbeiter Mitarbeitergespräche geführt und im Ergebnis Zielvereinbarungen getroffen, die in der Realisierung überprüft werden.   
Durch die interne Evaluation  unserer Arbeit entwickeln wir die Qualität zielgerichtet entsprechend der Forderungen des BBP, den Trägervorgaben und unserer Konzeption weiter. 2018 werden wir extern evaluiert.
Jede Mitarbeiterin nimmt regelmäßig an Fortbildungen entsprechen der Konzeption teil.
Wir führen jedes Jahr zwei Teamfortbildung mit dem gesamten Team zur fachlichen Qualifikation durch.

 

Unser pädagogischer Ansatz


Wir arbeiten nach den Schwerpunkten der 6 Bildungsbereiche des Berliner Bildungsprogramms
•    Gesundheit
•    Soziales und kulturelles Leben
•    Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien
•    Kunst: Bildnerisches Gestalten, Musik, Theaterspiel
•    Mathematik
•    Natur - Umwelt – Technik

Gesundheit
•    tägliche Spaziergänge im Kiez
•    Sauna
•    Bewegungsangebote drinnen und draußen
•    Fußball
•    Schwimmkurs für Vorschüler mit Zertifikat
•    Zahnpflege
•    regelmäßiger Besuch der Zahnputzschwester und Kroko und des zahnmedizinischen Dienstes des Gesundheitsamtes Pankow
•    gesunde Ernährung, viel Obst und Gemüse (zu jeder Zeit, frei zugänglicher Zugang zu Wasser, ungesüßten Tee und Obst und Gemüse)
•    Beachtung der individuellen Ruhephasen, Rückzugsmöglichkeiten, Ruheraum

Soziales und kulturelles Leben

•    Geburt, Trennung, Tod
•    familiäre Herkunft
•    Vielseitigkeit unserer Gesellschaft erläutern
•    besondere Essgewohnheiten beachten
•    jedes Kind kann sich äußern
•    jedem Kind zuhören
•    Vielfältigkeit fördern
•    in ihrer Identität stärken
•    KIKO (Kinderkonforenzen)
•    Erfahrungen mit Unterschieden ermöglichen
•    kritisches Denken anregen
•    Generationszusammenführungen (Patenschaften)

Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien

•    Bilingualtität im ganzen Tagesablauf (Aushänge, Lieder, Gedichte)
•    Entwicklung von Medienkompetenz
•    Sprachvielfalt entwickeln
•    Zeichenwelt verstehen
•    Schriftkultur erlernen
•    Sprachl. Förderung
•    Mundmotorik
•    Bibliothekbesuch (Fach- und Sachbücher)
•    Lesepatenschaften

Kunst: Bildnerisches Gestalten, Musik, Theaterspiel

•    musikalische Früherziehung
•    Theaterspiel
•    bildnerisches Gestalten
•    Kreativangebote
•    Kreativitätsfreude fördern
•    Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien
•    selbstständiges Erproben

Mathematik

•    sortieren und klassifizieren
•    Muster und Symmetrie
•    Zahlen und Zahlenmengen
•    Geometrie
•    Wiegen, messen und vergleichen
•    graphisches  Darstellungen

Natur – Umwelt – Technik

•    Experimentierecke
•    Erfahrungen mit Wasser, Erde und Luft
•    Brandschutzübungen
•    technische  Grunderfahrungen
•    anregende Materialien bereitstellen
•    austauschen und wechseln
•    ausreichend Material beschaffen
•    Arbeit mit Naturmaterialien
•    Raum und Zeit geben für Beobachtungen
•    Jahresablauf

Wir haben uns für eine kleine Altersmischung entschieden, da die Kinder unterschiedlichen Alters, voneinander lernen. Die „Nestgruppe“ ist eine geschlossene Gruppe. In unserer Einrichtung sind wir auf dem Weg zur offenen Arbeit. Das Obergeschoss arbeitet an 2 Tagen der Woche offen und wir streben eine Erweiterung an.
Das Untergeschoss (Elementarbereich) arbeitet komplett offen.

Bildungs- und Erziehungsverständnis:

Welchen Stellenwert hat für uns die Kitaerziehung?
Die Kita sollte ein Ort sein:

•    wo die Kinder sich wohl fühlen
•    wo sie den Umgang mit anderen Menschen erleben
•    wo gesellschaftliche Normen vermittelt   

     werden                                                                                        
•    wo häusliche Erziehung mit einbezogen wird
•    wo Erziehung zur Selbständigkeit stattfindet
•    wo die Kinder auf die Schule und das Leben vorbereitet werden

 

Bildungsauftrag in der Kindertagestätte:

Unsere Einrichtung arbeitet nach dem Berliner Bildungsprogramm sowie nach einer bilingualen – und gesundheitlichen Erziehung)

Unser Team verfügt über ein sehr hohes Bild vom Kind.

 

Wir arbeiten nach dem Motto:

 

Ich zeige dir, wir du es lernen kannst!

 

 

Bildungs- und Erziehungsziele

 


Obergeschoss
Wir betreuen im Obergeschoss Kinder im Alter von 1 – 4 Jahren, in 4 Gruppenräumen mit je einem Nebenraum. Der Bewegungs- und Snoozleraum,sowie die Sauna und das Atelier, stehen den Kindern im UG täglich zur Verfügung. Bis zum Wechsel in den offenen Bereich (Untergeschoss), werden ihnen folgende Bildung- und Erziehungsziele vermittelt:


Ich-Kompetenz
Die Kinder
•    lernen Bedürfnisse und Gefühle zu äußern
•    lernen selbstbewusst und eigenständig den Tagesablauf zu bestimmen
•    lernen Sprache als Mittel zur Verständigung
•    erwerben Fähig- und Fertigkeiten und wenden Erlerntes an
•    wissen wo sie sich Hilfen holen können
•    lernen Übergänge zu bewältigen und neue Herausforderungen anzunehmen


Soziale Kompetenz

Die Kinder

•    äußern Kritik und lernen diese anzunehmen
•    lernen Freundschaften zu schließen und sich in größeren Gruppen auch gruppenübergreifend zurechtzufinden und
•    besprechen gemeinsam Regeln und lernen damit umzugehen



Sachkompetenz

Die Kinder

•    lernen sich im Straßenverkehr zu bewegen
•    sie lernen die Umgebung der Einrichtung kennen
•    sie lernen mit bereitgestellten Materialien zu experimentieren und sich auszuprobieren
•    sie lernen den Umgang mit Medien (zB. Bücher, Fotos, Hörspiele etc)


Lernmethodische Kompetenz

Die Kinder

•    lernen durch unsere Muttersprachler die englische Sprache im Tagesablauf kennen und später anzuwenden
•    haben Freude am Ausprobieren und sich selbst zu erleben
•    lernen Geduld und Ausdauer für Aktivitäten und Situationen im Tagesablauf aufzubringen
•    die Kinder lernen voneinander und miteinander
•    sie erfahren Lohn und Vertrauen als Motivation für ihr Handeln


Untergeschoss

Wir betreuen im Untergeschoss Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Sie werden im Rahmen der offenen Arbeit betreut und gefördert. Gruppenübergreifend stehen Ihnen 1 Basisraum und 5 Funktionsräume zur Verfügung. Bis zum Schuleintritt werden den Kindern folgende Bildung- und Erziehungsziele vermittelt:


Ich-Kompetenz:

Die Kinder

•    werden nach ihren Ansprüchen, Interessen und Bedürfnissen von uns unterstützt
•    lernen verbale und nonverbale Kommunikation als Mittel zur Konfliktlösung
•    erkennen Stärken und Schwächen und setzen sich für ihre Rechte ein
•    zeigen ihre Neugier in unterschiedlichen Bereichen und werden darin unterstützt
•    können unterschiedliche Erfahrungen, Wissen und Informationen sammeln
•    lernen Misserfolge zu akzeptieren und damit umzugehen
•    lernen in der Gemeinschaft
•    lernen Hilfe anzunehmen und anzubieten
•    finden bei der Bewältigung ihrer Aufgaben, Strategien und Lösungswege
•    lernen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
•    lernen Ziele zu erreichen
•    lernen gemeinsam etwas bewirken zu können




Soziale Kompetenz:

Die Kinder

•    lernen gegenseitige Rücksichtnahme und Fairness
•    lernen bei Konflikten, Kompromisse auszuhandeln
•    setzen sich mit Konflikten auseinander
•    sammeln miteinander Erfahrungen über verschiedenen Kulturen und lernen diese zu achten
•    kennen sich in der Kita aus und finden sich in dessen Umgebung zurecht




Sachkompetenzen

Die Kinder

•    erhalten die Möglichkeit, unterschiedliche Materialien, Arbeitstechniken und Werkzeuge auszuprobieren
•    bekommen Zeit für phantasievolles Auseinandersetzen
•    nehmen sprachliche Äußerungen (englisch/ deutsch) wahr, können Inhalte wiedergeben und weiterentwickeln
•    lernen die Umgebung respektvoll wahrzunehmen und Natur, Kunst und Musik genussvoll zu erleben
•    Lernen alle Sinne einzusetzen und differenziert wahrzunehmen





Lernmethodische Kompetenz

Die Kinder

•    erhalten Zeit für das Experimentieren, Ausprobieren und Auffinden von Lösungswegen
•    kooperieren gemeinsam, um an einer Sache zu arbeiten, um gemeinschaftlich ans Ziel zu kommen
•    lernen sich ausdauernd einer Aufgabe zu widmen und auch bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben


 

Rechte der Kinder:

 

Kinder brauchen von uns:       

•    Anregung
•    Sicherheit/ Struktur
•    Geborgenheit/ Verständnis
•    Toleranz
•    Wertschätzung/ Herzlichkeit/ Empathie
•    Aufzeigen von Grenzen
•    Vermittlung von Normen und Werten

Die Beziehung zwischen den Erziehern und Kindern gestaltet sich aus den
Rechten, Bedürfnissen und Interessen der Kinder.

Kinder haben ein Recht auf:

•    Gleichheit
•    Gesundheit
•    Elterliche Fürsorge
•    Leben
•    Liebe
•    Betreuung
•    zu schlafen oder sich auszuruhen, wenn es müde ist
•    Schutz
•    Bildung
•    Meinungsfreiheit/ Partizipation
•    Spiel- und Freizeit

 

 

Erziehungspartnerschaft – Eltern

 


Den ersten Kontakt mit unserer Kita nehmen die Eltern mit der Anmeldung auf. Unsere Priorität liegt darin, den Eltern so gut es geht und soweit der Kitaalltag es zulässt, ausführliche Auskünfte zu geben.

Der nächste Schritt ist das Aufnahmegespräch, was durch die Leitung erfolgt. Es werden die Konzeptionspunkte mit den Eltern besprochen. Gleichzeitig wird in diesem Gespräch auf die Informationspflicht von beiden Seiten hingewiesen. Im Rahmen der Konzeption werden die Zusammenarbeit und das Mitbestimmungsrecht der Eltern berücksichtigt.

Nun gewöhnen wir die Kinder nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell ein. Hier sprechen wir von einer elternbegleitete Eingewöhnung. Die verschiedenen Phasen stellen sich wie folgt dar:

Grundphase
In der Grundphase begleiten Eltern Ihre Kinder in die Einrichtung und halten sich mit ihm wenige Stunden im Gruppenraum mit der Erzieherin auf. In der dreitägigen Phase beobachtet die Erzieherin das Kind und nimmt vorsichtig Kontakt mit ihm auf.

Stabilisierungs- und Trennungsphase
Am vierten Tag erfolgt dann der erste Trennungsversuch.
Die Eltern verabschieden sich von ihrem Kind und verlassen den Raum für ca. eine halbe Stunde. Die Eltern bleiben immer in der Nähe, sodass sie bei Bedarf in den Gruppenraum geholt werden können.
Verhält sich das Kind selbstständig und wenig irritiert, erfolgt ungefähr eine sechstägige Eingewöhnungszeit. Dabei werden die Trennungsphasen allmählich vergrößert. Wenn das Kind bei der Trennung jedoch versucht, den Eltern zu folgen, wenn es weint und sich nicht von den Erziehern trösten lässt, wird die Eingewöhnungzeit in der Regel auf etwa zwei bis drei Wochen verlängert.



Schlussphase
Die Stabilisierungsphase ist abgeschlossen, wenn das Kind ein erstes emotionales Band zur Erzieherin geknüpft hat. Das Kind protestiert dann noch eventuell gegen den Weggang der Eltern, lässt sich aber schnell trösten.
In der Schlussphase halten sich die Eltern nicht mehr in der Kita auf. Sie sind aber immer erreichbar, um in bestimmten Situationen für ihr Kind da zu sein.


Durch Elterngespräche kommt es zu einem intensiven Austausch zwischen beiden Parteien, was sich als positiv auf die Betreuung des Kindes auswirkt. Elternabende finden mindestens 2 * im Jahr statt und beinhalten immer, pädagogische Themen.
Elterngespräche werden zu jedem Geburtstag des Kindes  und nach der Eingewöhnung als Reflektionsgespräch durchgeführt.

Unsere Aktivitäten werden im Eingangs- und Garderobenbereich durch Wochenpläne, Fotos, Aushänge und Arbeiten der Kinder dokumentiert.
Weitere Mittel sind Sammelmappen, Portfolio der Kinder und das Sprachlerntagebuch.
Das Sprachlerntagebuch erhält jedes Kind bei uns in der Einrichtung. Es ist sein Eigentum. Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit in diese Einblick zu nehmen. Verlässt uns ein Kind, wird es diesem ausgehändigt.

Bei größeren Veranstaltungen (Sommerfest, Zuckertütenfest, Weihnachtsmarkt) werden die Vorbereitungen von den Eltern, Erziehern und dem Förderverein gemeinsam getätigt.



Tagesablauf:

6.00 Uhr                      Öffnung der Kita

6.00 – 8.00 Uhr          Begrüßung der Kinder und Freispiel

8.00 – 8.45 Uhr          Frühstück in den jeweiligen Gruppenräumen

8.30 – 9.00 Uhr          Freispiel

                                      Bringezeit der Kinder, die zu Hause gefrühstückt haben

9.00 - 9.30  Uhr          Morgenkreis – bitte nicht stören!

9.00 – 11.00 Uhr        Angebote für die Kinder

                                      Freispiel

                                      Aufenthalt im Freien

11.00 – 13.00 Uhr      Mittag in den Gruppen – flexibel Handhabung der Gruppen

                                      Waschen

                                      Abholen der Mittagskinder

12.00 – 14.00 Uhr     Schlaf- und Ruhephase für alle Kinder (vom Alter abhängig)

                                      Bittenicht stören!!!

14.00 – 14.30 Uhr      Aufstehen und anziehen

14.30 – 15.00 Uhr      Vesper, wird von uns und den Kindern bereitet

15.00 – 18.00 Uhr      Freispiel

                                       päd. Angebote

                                       Aufenthalt im Freien

                                       Abholzeit

 

 

Unser Team Stand März:


Leiterin:                                   Doreen Stolt
stellv. Leitung/ Erzieherin:    Lydia Bergen
Erzieherin:                               Doreen Raböse
Erzieherin:                               Vivien Genzow
Erzieherin:                               Corinna Rademacher (Kinderschutzbeauftragte)
Erzieherin:                               Laura Purkert
Erzieherin:                               Stephanie Schneider
Erzieherin:                               Anne-Marie Rodrian (Elternzeit)
Erzieherin:                               Anika Irmscher
Erzieherin:                               Karolina Majchrzak
Erzieherin:                               Mareike Busch
Erzieherin:                               Melanie Köhler (Elternzeit)
Erzieherin                                Sabine Schlötke
Erzieherin:                               Nadine Pusch
Integrationspädagogin:        Nadine Werner
Muttersprachlerin:                 Tanja da Silva
Muttersprachler:                     Daniel Preza Ventura
Muttersprachler:                     Jeff Newell
Erzieherin in Ausbildung:     Beatrix Jacob
Erzieherin in Ausbildung:     Nadine Meyer (Elternzeit)
Erzieherin in Ausbildung:     Isabelle Fandrich-Stolt
Erzieherin in Ausbildung:     Julie Hantzsch
FSJ-lerin:                                 Jessica Süßmann
FSJ-ler:                                     Mike Neusser
Perle des Hauses:                 Graziella Krohn

Aufgaben der Erzieherin:        

•    kennt die Bedürfnisse und Interessen der Kinder    
•    beobachtet plant und dokumentiert
•    geht individuell auf den Entwicklungsstand des Kindes ein
•    macht ihre Arbeit sichtbar
•    verfügt über Fachwissen und bildet sich fort    
•    reflektiert Ihre Arbeit
•    führt jährliche Entwicklungsgespräche durch    
•    plant und führt jährlich 2 Elternabende mit päd. Themen durch

 

 

Hausordnung der ASB Hugenottenhofkita:

Die ASB Hugenottenhofkita Berlin verfügt über zwei Eingänge.

Zu bestimmten Zeiten bleibt die Eingangstür der Kita, um die Ruhe der Kinder zu gewährleisten, verschlossen.
Dann können sich Besucher über die Klingelanlage melden.
Zwischen 12.00 und 14.00 Uhr ist Mittagsruhe im Haus. Alle verhalten sich angemessen leise.

Beim Bringen und Abholen begrüßen bzw. verabschieden sich die Kinder gemeinsam mit ihrem Elternteil bzw. Abholberechtigten persönlich beim Erzieher. Erst dann gilt das Kind als gebracht
bzw. abgeholt.
Die Eltern hinterlegen bitte eine schriftliche Abholvollmacht für berechtigte Personen.
Eine telefonische Absprache gilt nur in äußersten Notfällen.
Ältere Kindergartenkinder können sich, nach Einschätzung der Erzieher, frei auf dem Kitagelände bewegen.

Kinder sollten, um Verletzungen zu vermeiden, keinen Schmuck tragen.

Bei Krankheit und Fehlen der Kinder sind diese bis 08:00 Uhr morgens zu entschuldigen.
Besucht das Kind nach einer ansteckenden Erkrankung wieder den Kindergarten, ist eine kinderärztliche Bescheinigung mitzubringen.

Medikamente werden nur in Ausnahmefällen und nach schriftlicher Vorgabe eines Arztes von den Erziehern verabreicht.

Die Küche wird nur durch das Personal der Kita betreten. Auch die Kinder halten sich dort nur in Begleitung eines Erwachsenen auf.
Um einen reibungslosen Ablauf und eine optimale Betreuung der Kinder zu gewährleisten.

Fahrräder werden auf dem dafür vorgesehenem Fahrradparkplatz abgestellt.
Autokindersitze können in den Kindergarderoben gelagert werden.

Wir möchten alle Familien bitten, auf Sauberkeit und Ordnung auf dem gesamten Kitagelände zu achten, um unsere neue und schöne Einrichtung so zu erhalten.

Gleichzeitig bitten wir Sie, Ihre Betreuungszeiten laut Kitagutschein einzuhalten. Bei Verspätungen werden Sie die Mitarbeiter der Einrichtung darauf hinweisen.

Die Mitarbeiter der ASB Hugenottenhofkita Berlin haben auf dem Kitagelände Hausrecht.

Bei Zuwiderhandlungen, aggressivem Verhalten oder Verleumdungen von Eltern gegenüber dem Team, einzelner Mitarbeiter oder des ASB, sprechen wir ein Hausverbot aus.

 

Schlusswort zur Konzeption:


Die Konzeption ist als eine leere Blattsammlung zu verstehen, bei der einzelne Blätter und Punkte jederzeit ergänzt, überarbeitet und aktualisiert werden können.

 

 

Berlin, den 03.03.2017

 

 

 

 

 

 


© ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH, 2014