Ein Paradies für Kinder

 

Die ASB-Hugenottenhofkita macht sich eine weltoffene,  respektvolle Erziehung der Kinder zur Aufgabe. Gut ausgebildete und motivierte Pädagogen und Pädagoginnen begleiten die Kinder auf dem Weg zu selbstbewussten und liebesfähigen Persönlichkeiten, die sowohl Neugier, als auch Wertschätzung gegenüber den Menschen und der Umwelt entwickeln.

Die ASB-Hugenottenhofkita setzt auf die ganzheitliche Unterstützung der Kinder bei der kreativen Ausbildung ihrer persönlichen Interessen und Fähigkeiten in den sozialen, kognitiven und motorischen Bereichen.

 

Unsere pädagogischen Ziele sind die Förderung von Gesundheit, beispielsweise durch die regelmäßige Nutzung der kitaeigenen Sauna, eine gezielte Bewegungsförderung (u.a. Kinderturnen und viele Aktivitäten an der frischen Luft auf dem kitaeigenen Gelände) und gesunde Ernährung, Wechsel von Lernphasen und Meditationsphasen, gezielte Sprachentwicklungsunterstützung sowie das Wecken von naturwissenschaftlicher Neugier in Spielen und Experimenten. Wir arbeiten in halboffener Gruppenarbeit. Damit ist sowohl das Bedürfnis der Kinder nach Wärme und Geborgenheit in der Gruppe mit festen Bezugspersonen gegeben, als auch ihre Freiheit zu individueller Zeitgestaltung, indem sie am Nachmittag zwischen mehreren angeleiteten Angeboten wählen können.

 

Besonders wichtig ist dem ASB die Förderung von Empathie und Hilfsbereitschaft. Das Projekt der Arbeiter-Samariter-Jugend Berlin „Rettungsbienchen“ wird von Anfang an in den Kitaalltag integriert. Dabei geht es konkret um das Versorgenlernen von kleineren Verletzungen und das Besprechen von Fragen wie „Warum blute ich?“ oder „Was genau ist denn eigentlich Blut?“ Die Ausbildung der Kinder zu Rettungsbienchen dient dazu, die eigenen Wahrnehmungen und Gefühle bei Verletzungen sowie Kompetenzen wie "ich kann helfen" zu entwickeln und zu stärken. "Helfen" wird spielerisch und ohne Angst gelernt und umgesetzt, denn "Helfen macht Spaß!"

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist den Erzieherinnen und Erziehern ein großes Anliegen. Neben regelmäßigen Gruppenabenden und persönlichen Gesprächen werden wir ein sogenanntes Elterncafé einrichten, um auch den gegenseitigen Austausch zu fördern. Die ASB-Hugenottenhofkita möchte ein Zentrum für die Bürgerinnen und Bürger in Französisch Buchholz werden und bürgerschaftliche Initiativen zur Entwicklung der Kinder auch über den Kitaalltag hinaus fördern. Dafür soll ein Förderverein gegründet werden, der sowohl die Aktivitäten der Eltern fördert und bündelt, als auch offen ist für Angebote von Bürgerinnen und Bürgern wie die Planung und Durchführung von Ferienfahrten, Ausflügen, Arbeitsgemeinschaften und Projekten.

 

 


Kinder ganzheitlich fördern

Herausgeber:
ASB Hugenottenhofkita Berlin
Hauptstr. 13 a
13127 Berlin
Tel: 030 – 200 46 533

 

Texte:

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der ASB Hugenottenhofkita Berlin

 

Träger:

ASB Kinder- und Jugendhilfe gGmbH
Rudolfstr. 9
10245 Berlin

 

Betriebserlaubnis:

120 Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt

 

Öffnungszeiten:

6.00 – 18.00 Uhr

 

Schließzeiten:

Die Kita ist 25 Tage im Jahr geschlossen.


Inhalt
1. Lage der Kita
2. Räume und Außengelände
3. Struktur der Kindergruppen
4. Öffnungszeiten
5. Teamarbeit und Planung
6. Unser pädagogischer Ansatz
7. Bildungs- und Erziehungsverständnis
8. Bildungsauftrag in der Kindertagesstätte / Integration
9. Bildungs- und Erziehungsziele
10. Rechte der Kinder
11. Erziehungspartnerschaft – Eltern
12. Beschwerde / Beteiligung
13.Transitionen – Übergänge
14. Eingewöhnung
15. Gruppenwechsel innerhalb der Kita
16. Das letzte Jahr vor der Schule „Hurra wir sind Tintenkleckse“
17. Tagesablauf
18. Unser Team
19. Hausordnung
Schlusswort


1. Lage der Kita

Unsere Kindertagesstätte befindet sich im Hugenottenhof am Rand eines Wohngebietes im grünen Herzen von Französisch Buchholz. Schon früher lebten Menschen verschiedener Nationalitäten in Französisch Buchholz, wie Bauern- und Gärtnerfamilien aus Frankreich. Man nannte sie die Hugenotten. Ab etwa 1750 bürgerte sich die Bezeichnung Französisch Buchholz ein. Das ehemalige Dorf wurde zu einem beliebten Ausflugsziel der Berliner Familien. Noch heute findet man hier viele Grünflächen und Gärtnereien.


Mit der Tramlinie 50 (die Haltestelle „Buchholz Kirche“ liegt in der Nähe) und dem Bus154 (Haltestelle „Blankenfelder Straße“) ist unsere Kita schnell zu erreichen. Durch die Verkehrsanbindung ist es für uns als Einrichtung möglich, am kulturellen Leben im Umfeld teilzunehmen. Dies nutzen wir, um den Kindern ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln.

 

In unmittelbarer Nähe unserer Einrichtung befinden sich:

• Spielplätze,
• Einkaufsmöglichkeiten,
• Geldinstitute,
• Apotheken
• Feuerwehr
• Bibliothek
• Begegnungsstätten
• soz. Einrichtungen usw.

 

2. Räume und Außengelände

Unsere Einrichtung und ihre Räume befinden sich direkt hinter der Sparkasse. Unser lichtdurchflutetes Haus besteht aus 2 Etagen.
Im Erdgeschoß befindet sich eine „Nestgruppe“ und einem offenen Gruppenbereich. Jeder Gruppenbereich verfügt über zwei großzügige Räume und einem anliegenden Bad. Die Bäder sind mit Kinderwaschbecken und mit offenen sowie durch Trennwände und Schwingtüren abtrennbaren Kindertoiletten ausgestattet, um die Privatsphäre der Kinder zu gewähren.


Der Nestbereich besteht aus zwei Gruppenräumen und einer Garderobe. Das anliegende Bad ist mit einem großzügigen Wickelbereich mit eigenen Schubladen für Windeln und einer Duschwanne sowie zwei kleinen Toiletten ausgestattet. Im Bad findet jedes Kind sein Körbchen mit Wechselwäsche vor. Die Körperpflege der Kinder erfolgt mit Waschlappen.
               
Der offene Gruppenbereich verfügt über zwei Bäder und einem Wickelbereich. Jedes Kind verfügt über einen festen Platz im Bad, an dem das Handtuch hängt und der Zahnputzbecher steht.

 

Die Jüngsten erkennen diesen an ihren Piktogrammen oder Fotos wieder. Ältere Kinder erkennen ihren Namen anhand der Schriftkultur wieder. In den Gruppenräumen verfügt jedes Kind über einen eigenen Platz für persönliche Sachen, diesen nennen wir liebevoll: Schatzfach. Hier kann jedes Kind seinen ganz persönlichen Schatz hineinlegen und dort über den Tag aufbewahren.


Des Weiteren befindet sich im EG ein kleines Materiallager.

 

In der Nähe des Besucher WC’S finden die Kinder ihren Gummistiefelschrank, der für sie frei zugänglich ist.

Die untere Etage besteht aus 5 Funktionsräumen. Der Gruppenraum ist der zentrale Anlaufpunkt, hier finden die Kinder diverse Beschäftigungsmöglichkeiten wieder. Rechts von Ihm liegt der Puppenraum und links findet man den Bewegungsraum vor. Gegenüber liegt ein großzügiges Bad.

 

Auch hier finden die Kinder Kinderwaschbecken und Toiletten vor, die die Privatsphäre der Kinder schützen, sowie einen eigenen Platz für ihr Handtuch und ihren Zahnputzbecher wieder. Auch hier verfügt jedes Kind über ein Körbchen mit Wechselwäsche. Das Atelier verfügt über ein großes Sortiment an Materialien und ermöglicht den Kindern ihre Kreativität auszuleben. Der Snoozleraum lädt zur Entspannung ein und bietet den Kindern eine ruhige Rückzugsmöglichkeit.

 

Gerade nach der Nutzung unserer Sauna, diese verfügt über einen großen Duschbereich, entspannen wir uns dort hinterher.

In der unteren Etage befinden sich weiterhin:

• Personal-WC
• ein Hygiene- päd. Lager
• ein Werkzeuglager
• Hauswirtschaftsraum

 

Die Räume dienen den Kindern dazu, sich frei zu entfalten. Alle Räume bieten die Möglichkeit mit verschiedenen Materialien, Medien, und Werkzeugen umzugehen und zu experimentieren. Diese sind altersentsprechend für die Kinder zugänglich. Für die Orientierung der Kinder arbeiten wir in diesem Bereich mit einem Klammersystem. Hier können die Kinder sich an den Räumlichkeiten „festklammern“, in denen Sie sich aufhalten. Bei der Auswahl ihrer Tätigkeiten und ihrem Spiel, dienen Bilder und Beschriftungen. Je nach Bedürfnissen der Kinder werden die Räumlichkeiten gestaltet und verändert.


An unserer Kita grenzt ein eingezäunter Garten, indem die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Ein ansprechender Motorikgarten steht den Kindern, zur freien Verfügung.


Dieser beinhaltet verschiedenen Möglichkeiten und lädt zum Hangeln, Balancieren, Klettern, Springen, Schaukeln oder Wippen ein.

 


3. Struktur der Kindergruppen

Wir betreuen 120 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Darunter befinden sich auch Kinder mit erhöhten Förderbedarf.
Unsere Kinder im Alter zwischen ein und zwei Jahren werden in der „Nestgruppe“ betreut. Die Kinder zwischen zwei und vier Jahren werden jeweils in Untergruppen unterteilt (Grün/Lila/Gelb).
Nach dem ersten Kitajahr in der Nestgruppe gehen die Kinder in den offenen Bereich, der sich aus drei Untergruppen (Grün/Lila/Gelb) zusammensetzt.

In der unteren Etage befindet sich der Elementarbereich, die Blaue Gruppe. Hier wird nach dem offenen Konzept gearbeitet. 

 

 4. Öffnungszeiten 

Die Kindertagesstätte hat von Montag bis Freitag von 6.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Wir haben im Jahr verteilt 25 Schließtage. Diese werden den Eltern bis zum November eines laufenden Jahres für das kommende Kalenderjahr mitgeteilt.

 

 5. Teamarbeit und Planung

Teamarbeit heißt für uns, nicht nur miteinander zu kooperieren, sondern voneinander zu lernen und miteinander zu wachsen. Wir sind eine Ausbildungsstätte und bieten Auszubildenden, FSJ-lern und Praktikant/Innen die Möglichkeit, durch die Unterstützung der Mentoren, sich für den Beruf des Erziehers/In zu begeistern und ihn zu erlernen.
Die Mentoren in unserer Einrichtung treffen sich regelmäßig im Team und tauschen sich zur Anleitung der Auszubildenden aus. Unsere Integrationspädagoginnen tauschen sich in der Integration AG aus und erarbeiten weitere Arbeitsschritte.

 

Die pädagogische Planung gliedert sich in Jahres-, Monats- und Wochenplanung. Dienstbesprechungen finden für das gesamte Haus alle 4 Wochen statt. In den Etagen finden 1x wöchentlich Kleinteambesprechungen statt. Hier werden die entsprechenden Planungsschritte besprochen und regelmäßig finden fachliche Austausche, sowie eine gemeinsame Reflexion statt.


Jährlich werden mit jedem Mitarbeiter Mitarbeitergespräche geführt und im Ergebnis Zielvereinbarungen getroffen, die in der Realisierung überprüft werden.  
Durch die interne & externe Evaluation unserer Arbeit entwickeln wir die Qualität zielgerichtet entsprechend der Forderungen des BBP, den Trägervorgaben und unserer Konzeption weiter. 2018 wurden wir extern evaluiert.


Jede Mitarbeiterin nimmt regelmäßig an Fortbildungen entsprechend der Konzeption teil.


Wir führen jedes Jahr zwei Teamfortbildungen, mit dem gesamten Team zur fachlichen Qualifizierungen durch.

 

 6. Unser pädagogischer Ansatz

Wir haben uns für eine kleine Altersmischung entschieden, da die Kinder unterschiedlichen Alters voneinander lernen. Der „Nestbereich“ ist eine geschlossene Gruppe. Die Kinder aus dem Nestbereich wechseln nach einem Jahr in den offenen Bereich (Grün/gelb/lila).
Die untere Etage (Elementarbereich) arbeitet ebenfalls offen.


Unser pädagogischer Ansatz fokussiert auf Gesundheit und Bewegung. Wir arbeiten nach den sechs Schwerpunkten des Berliner Bildungsprogramms..

 

• Gesundheit: Bewegung/ gesunde Ernährung
• Soziales und kulturelles Leben
• Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien
• Kunst: Bildnerisches Gestalten, Musik, Theaterspiel
• Mathematik
• Natur - Umwelt – Technik


Gesundheit/ Bewegung:

Wir bieten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich an. Die Einrichtung verfügt über ein weitläufiges Außengelände, welches frei nutzbare Bewegungsflächen, sowie einen Motorikgarten bietet.

Im UG verfügt die Einrichtung über einen großen Bewegungsraum, der von allen Gruppen zu gezielten, bewegungsintensiven Aktivitäten genutzt wird. Dort befinden sich u. a. folgende Materialien:

• Jongliertücher
• Rollbretter
• Sprossenwand
• Bälle
• Seile
• Tunnel
• Reifen
• Pedalos
• Material zum Aufbau eines Bewegungsparcours

• Basketball

• Fußballtore

 

Seit Februar 2019 nehmen wir an dem Projekt „Profivereine machen Kita“ teil. Dieses Projekt ist eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung. Zu unserem täglichen Bewegungsangebot kommt zusätzlich einmal wöchentlich eine Trainerin des Berliner Handballvereins „Berliner Füchse“ in unsere Kita und bietet den Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren ein gezieltes Trainingsprogramm an.

 

In Kooperation mit der ASB Triftbande können interessierte Kinder an einer Fußball-AG teilnehmen. Nach regelmäßigem Training ist der Höhepunkt die Teilnahme an der Kinder-Champions-League.


Zur Unterstützung der Sicherheits- und Risikokompetenz bieten wir für zukünftige Schulkinder einen Selbstverteidigungskurs an, der durch einen externen Anbieter durchgeführt wird. Dabei lernen Kinder ihre körperlichen Möglichkeiten und Grenzen kennen.


Wir bieten außerdem die Möglichkeit am Kindertanz teilzunehmen. Hier geht es vor allem um verschiedene Techniken der Bewegung in musikalischer Atmosphäre zu erlernen. Dieses Angebot wird durch einen externen Anbieter umgesetzt.


Das Entspannung und Bewegung im Einklang miteinander stehen, erlernen die Kinder beim Yoga. Hier geht es um Gleichgewicht, Koordination, Achtsamkeit und auch Sprachförderung. Ein Gesamtkonzept für die Entwicklung der motorischen und emotionalen Kompetenzen. Dieses Angebot wird durch einen externen Anbieter umgesetzt.

 

 

Als Gegenstück zur aktiven Bewegung bieten wir zum Entspannen regelmäßige Saunagänge an. Im Saunabereich stehen den Kindern Wasserspielzeuge zur freien Verfügung.

 

Als Rückzugs- und Entspannungsort verfügt jeder Gruppenbereich über eine Kuschelecke. Für spezielle Entspannungsangebote steht ein mit Musik und Massagebällen ausgestatteter Entspannungs- und Ruheraum zur Verfügung.

 

Außerdem achten wir auf eine angemessene Ruhezeit, jedes Kind hat die Gelegenheit sich zu erholen und auszuruhen.

 

Um das Körperbewusstsein der Kinder zu fördern achten wir auf eine ausgeprägte Zahn- und Mundhygiene, welche durch den regelmäßigen Besuch des zahnmedizinischen Gesundheitsdienstes und das Gesundheitsamtes Pankow unterstützt und verstärkt wird.

 

Hinzukommend achten wir auf die selbständige Nutzung der Toilette, welche sich am Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes orientiert. Im Zuge dessen, legen wir Wert auf dem unbefangenen Umgang mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht, das heißt die Sexualität der Kinder wird nicht tabuisiert.


Gesundheit/ Ernährung:

 

Seit Februar 2018 nimmt unsere Einrichtung am Lggk (Landesprogramm gute gesunde Kita) teil.

 

BBP: S 22

Auszug:
§ 2 Ziele und Grundlagen
  (1) Ziel des Landesprogramms ist es, die gesundheitliche Situation aller am Kitaleben Beteiligten zu verbessern und damit insbesondere die Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern zu steigern. Dazu werden Kitas in ihrer Entwicklung zu mehr Bildungs- und Gesundheitsqualität unterstützt, indem:
1. Bildungs- und Gesundheitsförderung im alltäglichen Handeln stärker verknüpft werden, 
2. Kita-Teams ihre Organisation systematisch weiterentwickeln,
3. Gesundheit als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen der Kita langfristig verankert wird, 
4. das Gesundheitsverhalten und -erleben der Kinder gefördert wird,
5. die pädagogischen Fachkräfte ihre Kompetenzen zur Gesundheitsförderung für Kinder ausbauen und 
6. ihre eigenen gesundheitlichen Ressourcen stärken,
7. Kinder und deren Familien verstärkt beteiligt werden und
8. die Zusammenarbeit an der Schnittstelle Kita - Grundschule und die Kooperation mit weiteren relevanten Partnern im Sozialraum intensiviert wird.

„Bildungsverständnis: Bildung und Gesundheit
Gesundheit umfasst körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden.“

 

Wir achten auf ein ausgewogenes und vollwertiges Nahrungsmittelangebot entsprechend der aktuellen ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Es gibt ein tägliches Obst-  und Gemüseangebot, Wasser und ungesüßter Tee stehen den Kindern jederzeit zur Verfügung.


Unser Mittagessen bekommen wir täglich frisch gekocht aus der ASB Kita  Triftbande.


Unser pädagogische Personal hat eine Vorbildfunktion und nimmt gemeinsam mit den Kindern die Mahlzeiten ein. 
Wir legen Wert auf eine angenehme Atmosphäre zu den Mahlzeiten. Der Rhythmus der Mahlzeiten ist an die Bedürfnisse der Kinder angelehnt. Dabei achten wir auf den offenen Umgang mit Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten, sowie auf ethnisch begründete Essgewohnheiten.


Auch im Kleinkindbereich nutzen wir keine Lätzchen. Unser Nahrungsangebot ist im Eingang für die Kinder bildhaft dargestellt, für die Eltern hängt ein aktueller Essensplan aus.


Soziales und kulturelles Leben:

Unsere Prämisse liegt darin, die sozialen Beziehungen und das soziale Leben der Kinder zu fördern, denn sie sind Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse.

 

Einmal wöchentlich finden Kinderkonferenzen statt, in denen Kinder partizipativ mitbestimmen können und Regeln für den Umgang miteinander festgelegt werden.

Die Regeln sind für die Kinder in jeder Gruppe bildhaft dargestellt.
 

Um die Vielseitigkeit unserer Gesellschaft zu erläutern, nutzen wir die Projektarbeit, in denen wir z. B. verschiedene Berufsbilder, Familienmodelle, Religionen und Kulturen thematisieren.

 

Zur Generationszusammenführung haben wir täglich Lesepaten im Haus.

 

Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien

Im alltäglichen Leben der Kinder spielt die Bedeutung der Sprache und Schrift eine große Rolle.

 

Wir achten gezielt darauf den Kindern als positives Sprachvorbild zu dienen. Um dies zu unterstützen legen wir den Fokus darauf, dass unser gesamtes Handeln sprachlich begleitet wird.

 

Um den Faktor der Mehrsprachigkeit zu unterstützen arbeiten wir mit MuttersprachlerInnen (englisch) zusammen.


Um Sprache und Schriftkulturen darzustellen, sind alle Materialien und Gegenstände sowohl bildlich als auch schriftlich in Deutsch und Englisch gekennzeichnet.

Für jedes Kind wird ein Sprachlerntagebuch geführt, um gezielte Beobachtungen, den Verlauf und gegebenenfalls Verzögerung und Behinderung in der Sprachentwicklung festzustellen.

 

Regelmäßiges vorlesen und anschauen von Bilderbüchern gehört bei uns zum Kita-Alltag.


Außerdem finden im Elementarbereich Besuche der Bibliothek und im Theater statt.


Kunst: Bildnerisches Gestalten

Kreative Tätigkeiten dienen zum Ausdruck von Gefühlen und Gedanken. Unsere Kinder haben im Kita-Alltag genügend Raum und Zeit zur Entfaltung ihrer Fantasie und Kreativität.

 

Dazu stehen ihnen verschiedene Materialien und Techniken zur Verfügung (Knete, Papier, Stifte, Schere, Zeitung, Kleber, Wassermalfarben u.a.)

Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass Kinder ihre eigenen Ideen realisieren können und Lust und Freude am Gestaltungsprozess haben. Um diese Gestaltungsprozesse als Erkenntnisprozesse zu verdeutlichen, werden die Kunstwerke der Kinder zur Anerkennung und Wertschätzung in Kinderhöhe angebracht.

 

Mathematik:

Im Kita- Alltag schaffen wir Situationen in denen wir das Interesse der Kinder an Mathematik wecken.
Zu den Regelmäßigkeiten, die wir leben, zählt das tägliche Zählen.
Wir bieten den Kindern viele Möglichkeiten zum sortieren und Ordnen, Messen, Wiegen, sowie das Schätzen und Vergleichen von Mengen.

 

Natur – Umwelt – Technik:

Es ist uns wichtig, den Kindern Umweltbewusstsein und Verantwortung für die Natur zu vermitteln.
Wir ermöglichen den Kindern die Begegnungen mit der Tier- und Pflanzenwelt. In unserem Garten sowie in unserer Umgebung entdecken wir viele Insekten und schaffen die Möglichkeit diese genauer zu betrachten.
Wir pflegen mit den Kindern unseren Garten, indem wir Beete anlegen und Blumen einpflanzen.

 

Im Zuge des LggK „Landesprogramm gute gesunde Kita“ haben wir 2018 ein Hochbeet in unseren Garten gebaut. Hier bauen wir Obst und Gemüse an. Die Kinder lernen dadurch, wo, wie und was wächst, welche Pflege die Natur braucht und wann was geerntet werden kann.

Wir geben den Kindern die Möglichkeiten mit verschieden Materialien Experimente zu erleben und Interesse in diesem Bereich zu schaffen.

 

7. Bildungs- und Erziehungsverständnis

Kita ist ein Ort ist, an dem die Kinder sich wohl fühlen sollen.
Unsere Verantwortung als Mitarbeiter sehen wir darin, den Kindern gesellschaftliche Normen und Werte zu vermitteln, erziehungspartnerschaftlich mit den Eltern zu arbeiten und aktive, soziale und sinnliche Prozesse in die Wege zu leiten.
Die Kinder lernen bei uns, sich als eigenständige Persönlichkeiten wahr zu nehmen und zu entfalten.
Wir fördern ihre Fähigkeiten, um auf die Schule und das weitere Leben vorbereitet zu sein.


 8. Bildungsauftrag in der Kindertagesstätte / Integration

Unsere Einrichtung arbeitet nach dem Berliner Bildungsprogramm sowie nach einer bilingualen, gesundheitsbewussten und sportorientierten Erziehung. Unser Team verfügt über ein sehr hohes Bild vom Kind.

Wir arbeiten nach dem Motto:

Ich zeige dir, wie du es lernen kannst!


9. Bildungs- und Erziehungsziele

Es ist uns wichtig, dass die Kinder von Beginn an ihre Kompetenzen kennenlernen, ausschöpfen und stärken.

 

Ich-Kompetenz
Die Kinder lernen ihre Gefühle zu äußern und werden nach ihren Ansprüchen, Interessen und Bedürfnissen von uns unterstützt. Sie lernen ihren Tagesablauf selbstbewusst und eigenständig bestimmen zu dürfen und zeigen ihre Neugier in unterschiedlichen Bereichen. Dadurch erleben sie Fähig- und Fertigkeiten und entwickeln zur Bewältigung ihrer Aufgaben, Strategien und Lösungswege, um das Erlernte anwenden zu können. Die Kinder lernen verbale und nonverbale Kommunikation als Mittel zur Konfliktlösung einzusetzen.
Sie lernen Übergänge zu bewältigen, Misserfolge zu akzeptieren, neue Herausforderungen anzunehmen und damit umzugehen.
Durch unser alltägliches Zusammenleben in der Gemeinschaft lernen die Kinder sich Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein anzueignen, um gemeinsam etwas bewirken zu können und Ziele zu erreichen.
Die Kinder erkennen ihre Stärken und Schwächen und lernen sich für ihre Rechte einzusetzen und Hilfe zu holen.

 

Soziale Kompetenz

Die Kinder knüpfen soziale Beziehungen zueinander und lernen respektvoll miteinander umzugehen, dabei darf jeder seine Kritik äußern. Sie handeln gemeinsame Regeln aus und setzen sie im Alltag um. Bei Konflikten gehen sie aufeinander ein.
Sie lernen Kulturübergreifend Freundschaften zu schließen und gruppenübergreifend sich in größeren Gruppen zurecht zu finden.

 

Sachkompetenz

Die Kinder erhalten die Möglichkeit mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen verschiedene Arbeitstechniken auszuprobieren. Durch den Umgang mit verschiedenen Medien wie z. b. Bücher, Fotos oder Hörspielen lernen die Kinder ihre Sinne differenziert wahrzunehmen und einzusetzen.
Sie lernen die Umgebung der Einrichtung kennen und respektvoll mit Natur, Kunst und Musik umzugehen.
Die Verkehrserziehung ist ein wesentlicher Bestandteil vom ersten Tag an.

 

Lernmethodische Kompetenz

Die Kinder bekommen durch die Kita die Möglichkeit, die Zeit für ihr Lerntempo selbst zu bestimmen und so Geduld und Ausdauer für Aktivitäten und Situationen im Tagesablauf aufzubringen. Sie erhalten die Möglichkeit sich ausdauernd einer Aufgabe zu widmen und lernen so auch bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben.
Die Kinder lernen voneinander und miteinander und erfahren Lohn und Vertrauen als Motivation für ihr Handeln.
Durch unsere MuttersprachlerInnen lernen die Kinder im Tagesablauf die englische Sprache zu verstehen und später anzuwenden. 


10. Rechte der Kinder

 

Kinder brauchen von uns:  

  • Anregung
  • Sicherheit/ Struktur
  • Geborgenheit/ Verständnis
  • Toleranz
  • Wertschätzung/ Herzlichkeit/ Empathie
  • Aufzeigen von Grenzen
  • Vermittlung von Normen und Werten

 

Die Beziehung zwischen den Erziehern und Kindern gestaltet sich aus den Rechten, Bedürfnissen und Interessen der Kinder.

 

Kinder haben ein Recht auf:

  • Gleichheit
  • Gesundheit
  • Fürsorge
  • Leben
  • Liebe
  • Betreuung
  • Bedürfnisorientierte Schlaf- und Ruhephase
  • Schutz
  • Bildung
  • Meinungsfreiheit/ Partizipation
  • Spiel- und Freizeit

 

Kinder erhalten von uns als pädagogische Fachkraft Anregungen, Sicherheit und Struktur, Geborgenheit und Verständnis im Kitaalltag.
Toleranz, Wertschätzung, Herzlichkeit und Empathie sind für uns Grundvorrausetzungen in der täglichen Arbeit mit Kindern.
Wir zeigen ihnen Grenzen und Chancen auf und vermitteln gleichzeitig Normen und Werte.

 


11. Erziehungspartnerschaft – Eltern

Durch Elterngespräche kommt es zu einem intensiven Austausch zwischen beiden Parteien, was sich als positiv auf die Betreuung des Kindes auswirkt. Elternabende finden mindestens 2 x im Jahr statt und beinhalten immer, pädagogische Themen.

Elterngespräche werden zu jedem Geburtstag des Kindes und nach der Eingewöhnung als Reflektionsgespräche durchgeführt.
Das systematische Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren dienen als Grundlage für die einmal im Jahr stattfindenden Entwicklungsgespräche. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil für die optimale Förderung des Kindes.
Weitere Mittel sind das Portfolio der Kinder und das Sprachlerntagebuch. Wir machen unserer Arbeit und die Arbeit der Kinder transparent für Kinder und Eltern durch die Dokumentation von Projekten und die Ausstellung der Kinderkunstwerke im ganzen Haus.
Mündliche und schriftliche Informationen, sowie individuelle Lerndokumentationen werden vertraulich behandelt und gesondert aufbewahrt.
Regelmäßige Hausprojekte finden Gruppenübergreifend das ganze Jahr statt, hierbei orientieren wir uns an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder.

Unsere Aktivitäten werden im Eingangs- und Garderobenbereich durch Wochenpläne, Aushänge und Arbeiten der Kinder dokumentiert.
Weitere Mittel sind, Portfolio der Kinder und das Sprachlerntagebuch.
Das Sprachlerntagebuch erhält jedes Kind bei uns in der Einrichtung. Es ist sein Eigentum. Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit in diesem Einblick zu nehmen. Verlässt uns ein Kind, wird es diesem ausgehändigt.

 

12. Beschwerde / Beteiligung

„Jede Beschwerde ist grundsätzlich berechtigt und bietet eine Chance zur Reduzierung von Fehlerquellen und zur Optimierung der Qualität der Arbeit.“
(Quelle: Kindergarten Heute, Basiswissen Kita Herder Verlag Herder 2004)


Zur erfolgreichen und gemeinsamen Bearbeitung bieten wir ein Beschwerdemanagement mit
• Sprechstunde der Kitaleitung Fr. Pusch (jeden 1.Dienstag im Monat 16:00-17:30 Uhr mit Terminvergabe.)
• Beschwerdebriefkasten im Foyer (Leerung zum 1.ten eines Monats)


Wir legen Wert auf einen stätigen Austausch mit den Eltern. Hier nutzen wir die Bring- und Abholsituation, Elternabende und jährliche Entwicklungsgespräche. Weiterhin haben alle Eltern die Möglichkeit sich an die Elternvertreter zu wenden.


Um einen Einblick in unseren Kita-Alltag zu erhalten, besteht die Möglichkeit (in der beobachtenden Rolle) zu hospitieren.


Die Elternvertreter werden gruppenintern einmal jährlich während des Elternabends zu Beginn des Kita-Jahres demokratisch gewählt. Zu den Aufgaben der Elternvertretung gehören unter anderem: die Interessen der Elternschaft zu wahren, Wünsche und Vorschläge der Eltern zu bündeln und diese an die Kita-Leitung / pädagogische Fachpersonal weiterzugeben.


In den regelmäßig stattfindenden Elternvertreterrunden, gehen Elternvertreter, Kita-Leitung und Abteilungsleitung in den Austausch.  


13.Transitionen – Übergänge

 

„Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe“      Pippi Langstrumpf

 

Übergänge sind besonders sensible Phasen im Leben jeden Kindes. Der erste bedeutsame Übergang ist der Wechsel von der Familie in eine Kindertageseinrichtung. Auch die Übergänge in andere Räume oder Gruppen kann für viele Kinder und Eltern zu einer neuen Herausforderung werden.

 

Kinder, die die ersten Übergänge in ihrem Leben als positiv wahrnehmen, gelingt es gut darauffolgende Übergangssituationen in ihrem Leben stabil zu meistern.

 

14. Eingewöhnung

Um jedem Kind eine sanfte Eingewöhnung zu ermöglichen, ist es uns wichtig, individuell auf jedes einzelne Kind einzugehen. Eltern sollten sich im Vorfeld bewusstmachen, dass es Abweichungen geben kann. Nicht jede Eingewöhnung verläuft gleich. Um den Start für unsere Kleinsten zu vereinfachen, besteht die Möglichkeit unsere Räumlichkeiten an sogenannten „Krabbel-Nachmittagen“ im Vorfeld kennenzulernen. Das Kind hat dabei die Chance seinen zukünftigen Raum zu erforschen und zu entdecken. Auch Eltern haben die Gelegenheit erste Fragen zu stellen. Unsere „Nestchen-Gruppe“ wird von unserer „Nestchen-Fee“ (pädagogische Fachkraft, die fest in der Gruppe bleibt/ Jahr für Jahr) und weiteren pädagogischen Fachkräften geführt.


Zudem gibt es bereits vor dem ersten Tag der Eingewöhnung einen Elternabend. Hier haben Sie die Chance bereits die BezugserzieherIn Ihres Kindes kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich noch einmal einen Überblick über unsere Räumlichkeiten zu machen.


Wir gewöhnen unsere Kinder nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell ein. Zur besseren Orientierung erhalten die Eltern einen Flyer, in dem alle Phasen des Berliner Eingewöhnungsmodelles beschrieben sind.


Sie, als Experten Ihres Kindes, wissen am besten, was Ihr Kind braucht und was nicht, was es für Vorlieben hat oder wie es am besten einschläft. Ein ständiger Austausch mit Ihnen liegt uns daher sehr am Herzen.


Ein gelungener Übergang stärkt das Vertrauen in die eigenen Kräfte und damit auch seine Widerstandsfähigkeit, seine Resilienz. Verläuft dieser erste Übergang erfolgreich, dann das ein Meilenstein für alle weiteren Übergänge im Leben eines Kindes sein.


15. Gruppenwechsel innerhalb der Kita

 

Interner Übergang

Übergang              Übergang
Gruppe Rot Gruppe Grün  Gruppe Lila  Gruppe Gelb  Gruppe Blau  Tintenkleckse   
(Nest- Gruppe)     offene Arbeit  offene Arbeit


Durch unsere offene Arbeit gibt es nur zwei interne Übergänge. Da im oberen Stockwerk die Gruppen Grün, Lila und Gelb gruppenübergreifen arbeiten, findet legeglich ein größerer Übergang von der Roten Gruppe (Nestgruppe) in die Grüne Gruppe statt. Sobald die Kinder dort „angekommen“ sind, wird ihnen der Wechsel in die jeweils andere Farbgruppe (Lila und Gelb) leichtfallen, denn diese Räumlichkeiten und auch die Kinder und das pädagogische Fachpersonal sind ihnen bereits vertraut. Für die Kleinsten von uns öffnen sich nun viele neue Türen, welche zum Spielen, Toben, Experimentieren und Erforschen einladen. Unsere Kleinsten lernen nun von unseren großen Kindern. Unsere großen Kinder lernen wiederum ihr Sozialverhalten vor allem gegenüber kleineren zu stärken. So profitiert jede Altersklasse voneinander.


Auch hier gibt es einen sanften Übergang zu schaffen.  Ab März bis zum Ende des Kitajahres haben die Kinder gemeinsam mit ihren Bezugserziehern die Möglichkeit, wochenweise die neue Umgebung kennenzulernen, d.h. vier bis fünf Kinder gehen für eine Woche (Zeit wird gestaffelt) in die neuen Räum. Sie lernen dort auch die Kinder und das pädagogische Fachpersonal kennen. Sie haben jedoch immer die Möglichkeit zu ihrem sicheren Hafen (in diesem Fall die BezugserzieherIn) zurück zu kehren.
Unser zweiter größerer Übergang erfolgt dann von Gruppe Geld in die Blaue Gruppe (hierbei wechseln die Kinder auch die Etage, vom Obergeschoss ins Untergeschoss).
Bei diesem Übergang gelten die gleichen Bedingungen wie bei den Kleinsten.


Durch Elternbriefe und Informationsabende ermöglichen wir allen Eltern einen Einblick in das neue Umfeld ihres Kindes.

 

Externer Übergang
Eine externe Umgewöhnung bedeutet, dass das Kind bereits Kitaerfahrungen sammeln konnte. Um den Kind auch diesen Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es uns wichtig auf seine Bedürfnisse einzugehen. So gibt es Kinder, welche am ersten Tag bereits bis zum Mittagessen bleiben. Andere wiederum trauen sich erst am dritten Tag. Von Anfang an wird ihr Kind von einer pädagogischen Fachkraft begleitet, um schnellstmöglich Vertrauen aufbauen zu können.


Verlässt ein Kind unsere Kita (im laufenden Kitajahr) verabschieden wir es individuell und überreichen einen persönlichen „Abschiedsbrief“.
Wir bieten den Eltern ein Abschlussgespräch an und händigen die gesammelten Kunstwerke in einem Portfolio und das Sprachlerntagebuch aus.


16. Das letzte Jahr vor der Schule „Hurra wir sind Tintenkleckse“

Das letzte Kitajahr ist für die Kinder und Eltern der Beginn einer aufregenden Zeit. Die Kinder werden schon bald ein Schulkind sein. In unserer Kita werden die Kinder liebevoll „Tintenklecke“ genannt. So wird ihnen ihr Statuswechsel, zu den Großen zu gehören, bewusster und bietet ihnen gleichzeitig die Chance daran zu wachsen.


In unserer Kita wird der Grundsein für die spätere Arbeit in der Schule gelegt. Um die Kinder bestmöglich auf die Schule vorzubereiten, bieten wir einmal in der Woche den Forscher- und Entdecker-Tag an. Hier, sowie im Kitaalltag, werden vor allem ihre kognitiven, motorischen, emotionalen, sozialen und sprachlichen Kompetenzen gestärkt.


Ein weiterer Bestandteil des letzten Kitajahres ist der Selbstverteidigungskurs. Dieser wird von einem externen Anbieter durchgeführt. Im Vordergrund liegen hier die Kenntnisse der eigenen Daten (Name, Wohnort), das Verhalten in einer Gefahrensituation, sowie ein selbstbewusstes Auftreten. Wir als pädagogisches Fachkräfte stellen eine Verbindung des erlernten Wissens zum Alltag her.


Damit die Kinder eine Orientierung im Umfeld der Kita erlangen, zeigt uns jedes Kind den Weg zu seinem Wohnort. Diesen laufen wir gemeinsam ab. Des Weiteren finden Ausflüge, angelehnt an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder satt.


Zum Abschluss der Kita-Zeit feiern wir gemeinsam mit allen Gruppen den Abschied unserer Tintenklecke, das Zuckertütenfest. Jede Gruppe trägt etwas zum Programm bei und überreicht den Tintenklecksen eine selbstgebastelte Überraschung.


Ein letzter Höhepunkt der Kita-Zeit wird eine Übernachtung in der Kita sein.


17. Tagesablauf

 

6.00 Uhr                Öffnung der Kita

6.00 – 7.30 Uhr     Begrüßung der Kinder und Freispiel

7.30 Uhr                Kinder gehen in ihren Gruppenraum

8.00 – 8.45 Uhr     Frühstück

9.00 – 12.00 Uhr   Morgenkreis
                              päd. Angebote für die Kinder
                              Freispiel
                              Aufenthalt im Freien

11.00 – 12.30 Uhr  Mittag in den Gruppen –
                              flexibleHandhabung der Gruppen
11.30 – 14.00 Uhr Schlaf- und Ruhephase je nach Bedarf

14.00 – 18.00 Uhr Vesper
                              Freispiel
                              gemeinsame Vorbereitung des Vespers

15.00 – 18.00 Uhr Freispiel
                              Aufenthalt im Freien
   
18. Unser Team

 

1 Leitung/ Erzieherin
 
1 Stellv. Leitung/ Erzieherin      

1 Erzieherin und Kinderschutzbeauftragte 
  
1 Erzieherin und Arbeitsschutzbeauftragte
 
2 Integrationspädagogin

2 Heilerziehungspflegerinnen

2 Muttersprachler/innen
    
4 Erzieherinnen in Ausbildung
1 Sozialassistentin

9 Erzieherinnen

1 FSJlerin     
  
1 BFD-ler

1 Perle des Hauses/ Hauswirtschaftskraft
   
1 Hausmeister


Aufgaben der Erzieherin: 

• kennt die Bedürfnisse und Interessen der Kinder 
• beobachtet plant und dokumentiert
• geht individuell auf den Entwicklungsstand des Kindes ein
• macht ihre Arbeit sichtbar
• verfügt über Fachwissen und bildet sich fort 
• reflektiert Ihre Arbeit
• führt jährliche Entwicklungsgespräche durch 
• plant und führt jährlich 2 Elternabende mit päd. Themen durch

 

19. Hausordnung

Die ASB Hugenottenhofkita Berlin verfügt über zwei Eingänge.

 

Beim Bringen und Abholen begrüßen bzw. verabschieden sich die Kinder gemeinsam mit ihrem Elternteil bzw. Abholberechtigten persönlich bei der pädagogischen Fachkraft. Erst dann gilt das Kind als gebracht bzw. abgeholt.

 

Die Eltern hinterlegen eine schriftliche, gut lesbare Abholvollmacht für berechtigte Personen (Vordruck der Kita).

 

Abholberechtigte Personen müssen sich gegenüber den pädagogischen Fachkräften ausweisen können. 


Kinder werden grundsätzlich NICHT an alkoholisierte Personen und Personen ohne Abholvollmacht herausgegeben.

 

Kinder dürfen, um Verletzungen zu vermeiden, keine Ketten oder hängende Ohrringe tragen. Kordeln und Schnüre an Kleidungsstücken sind zu entfernen.

 

Bei Krankheit und Fehlen der Kinder sind diese bis 08:00 Uhr morgens zu entschuldigen.


Besucht das Kind nach einer ansteckenden Erkrankung, die unter das Infektionsschutzgesetz nach § 34 Abs. 5 fällt, wieder den Kindergarten, ist eine kinderärztliche Bescheinigung mitzubringen.


Bei Fieber muss das Kind mindestens 24 Std. fieberfrei sein. Bei einem Magen-Darm-Infekt muss das Kind mind. 48 Std. beschwerdefrei sein. Im Widerholungsfall verlangen wir eine Gesundschrift.

 

Ausnahmen sind Erreger wie Rotaviren o.ä., sowie vermehrtes Auftreten in der der Einrichtung. Hier kann die Einrichtung eine Gesundschrift verlangen, um Epidemien zu verhindern.

 

Medikamente bei chronisch erkrankten Kindern, werden nur nach schriftlicher Vorgabe eines Arztes von einer pädagogischen Fachkraft verabreicht. Sie erhalten das dafür vorgesehene Formular bei der Leitung.

 

Hauswirtschafts- und Lagerräume, sowie die Küchen dürfen nur von Mitarbeitern betreten werden.

 

Fahrräder werden auf dem dafür vorgesehenen Fahrradständer abgestellt. Kinderwagen haben Platz unter dem Carport am Garteneingang.

 

Wir möchten alle Familien bitten, auf Sauberkeit und Ordnung des gesamten Kitageländes zu achten.

 

Bitte betreten Sie die Gruppenräume ohne Schuhe.

 

Das Fotografieren und Filmen in unserer Einrichtung ist untersagt!

 

Sie können in Absprache mit den pädagogischen Fachkräften die Sprachlerntagebücher, sowie die Portfolios, Ihres EIGENEN KINDES, anschauen.


Wir weisen Sie daraufhin, Ihre Betreuungszeiten laut Kitagutschein einzuhalten. Bei Überziehung werden Sie die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtung darauf hinweisen.

 

Die Mitarbeiter der ASB Hugenottenhofkita Berlin haben auf dem Kitagelände Hausrecht.

 

Bei Zuwiderhandlungen, aggressivem Verhalten oder Verleumdungen von Eltern gegenüber dem Team, einzelner Mitarbeiter oder des ASB, sprechen wir ein Hausverbot aus.

 

 

06.03.2020

© ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH, 2019